Meine Peloton Bike Erfahrung in einer Serie
Ich habe mich dazu entschlossen, meine Erfahrungen mit dem Peloton Bike in einer Blog Serie festzuhalten. Ausschlaggebend für meine Kaufentscheidung war kein Influencer oder die aggressive Werbung im TV, sondern ein ehrlicher Youtuber vom Typ „Günni von nebenan“. Und dem möchte ich es gleichtun. Pros und Contras zusammengefasst in einer Serie über meine Peloton Erfahrungen. Hier geht’s zur Übersicht aller Beiträge aus dieser Serie.
Warum ist Ergonomie auf dem Indoor Bike wichtig?
Der Hersteller produziert ein Trainingsgerät, das auf jedem Kontinent für jeden Alterstyp und Körperbau funktionieren muss. Entsprechend ist es erst einmal ein Kompromiss, wenn es zu dir kommt. Jetzt gilt es, das Bike auf dich einzustellen und ggf. Bauteile auszutauschen, damit du das Maximum an Training herausholen kannst.
Langes oder regelmäßiges Training auf dem Indoor Bike kann schnell unbequem werden, wenn das Setup nicht stimmt. Ein schlecht eingestellter Sattel oder ein ungünstiger Lenkerwinkel führen zu Rückenschmerzen, eingeschlafenen Händen oder Knieproblemen. Eine gute Ergonomie verbessert nicht nur den Komfort, sondern auch die Trainingsleistung und beugt Verletzungen vor.
1. Der richtige Sattel – Komfort und Performance
Sattelhöhe richtig einstellen
Ein zu niedriger oder zu hoher Sattel kann Knieprobleme verursachen. Die optimale Höhe findest du so:
- Stelle die Pedale so ein, dass eine Pedale auf der tiefsten Position ist.
- Dein Bein sollte fast durchgestreckt sein, aber noch eine leichte Beugung im Knie haben (ca. 25-30 Grad).
Sattelform und Polsterung
Es spricht überhaupt nichts dagegen, den Standard Sattel des Peoloton auszutauschen. Nicht jedes Gesäß ist einfach gleich, Peloton versucht zwar einen guten Kompromiss zu finden, aber es ist und leibt eben für jedermann ein Kompromiss.
- Breite Sättel: Mehr Komfort für längere Sessions
- Schmale Sättel: Besser für sportliche Fahrpositionen
- Gepolsterte Sättel: Gut für Einsteiger, aber oft zu weich für längere Einheiten
- Gel-Sattelüberzüge: Falls dein aktueller Sattel unbequem ist, kann ein Gelbezug helfen
2. Lenkerposition – Handgelenke und Schultern entlasten
Lenkerhöhe und -tiefe richtig einstellen
- Für eine aufrechte Sitzposition: Lenker auf Höhe des Sattels oder leicht höher
- Für eine sportliche Position: Lenker etwas tiefer als der Sattel
- Die Arme sollten leicht gebeugt sein und nicht komplett durchgestreckt
Lenkergriffe und Überzüge für mehr Komfort
- Lenkerpolster: Reduziert Druckstellen an den Handballen
- Ergonomische Griffe: Bessere Haltung, weniger Verspannungen
- Schweißschutz für den Lenker: Verhindert Korrosion durch Schweiß
3. Klickpedale und Cleats richtig einstellen
Falsch eingestellte Cleats können Knie- und Fußprobleme verursachen. Achte darauf, dass:
- Deine Cleats parallel zur Längsachse des Schuhs ausgerichtet sind
- Die Fußstellung natürlich bleibt (nicht zu weit innen oder außen)
- Deine Kniebewegung gerade bleibt und nicht nach innen oder außen kippt
4. Zusätzliche Tipps für deutlich mehr Komfort
- Fahrradhosen mit Sitzpolster: Reduzieren Druckstellen und beugen Wundscheuern vor
- Lüfter oder Ventilator: Hält dich kühl und reduziert Schwitzen
- Massagegeräte oder Faszienrollen: Lockern die Muskulatur nach dem Training